Bericht: Die Gruppe macht’s – Das Camp

Das Camp

Update vom 23.05.10: Die Falken Schwerin schreiben auch was dazu. Fotos gibt’s beim Bundesverband. Den sehenswerten Dokumentarfilm über die Falken gibt’s bei YouTube.

Über das vergangene verlängerte Wochenende (Himmelfahrt, eher bekannt unter dem obskuren Namen Männertag) fuhren wir Falken Sachsen ins niedersächsische Langeleben bei Königslutter, um dort unsere Zeltlagervorbereitung I durchzuführen.

Der nachfolgende Erlebnisbericht ist höchst subjektiv und somit nicht repräsentativ.

DAS Wetter

… war auch schon mal besser. Unter dem Motto „Ertrunken und mindestens dreimal erfroren“ zeigten uns die Eisheiligen gewaltig, was eine Harke ist. Wer dachte, dass nach Eyjafjallajökull das Wetter nur noch besser werden könnte, der irrte aber gewaltig:
Wasser von oben, von unten, von links, von rechts und von sonst wo gepaart mit Temperaturen um den absoluten Nullpunkt (0 Kelvin → -273,15°C) begleiteten uns das verlängerte Wochenende. Der Witterung geschuldet mussten wir dann leider fünf Leute schon Samstag Abend krankheitsbedingt gen Leipzig verabschieden.
Alle stimmten ein, wenn es wieder hieß: „Ich sag ätzend, ihr sagt ätzend: [Person X] Ätzend – [Gruppe] Ätzend – [Person X] Ätzend – [Gruppe] Ätzend“.

DIE Zeltlagervorbereitung

… besser bekannt unter dem Arbeitstitel „ZVS I“ war das erste Treffen aller Helfer_innen des Falken-KidsCamps und des Roten Sommercamps. Zusammen wollten wir 23 Menschen aus Sachsen, Hamburg und Sachsen-Anhalt das Falken-Sommercamp 2010 vorbereiten.
Organisatorisch beschäftigten uns Fragen wie „Wie sieht der Zeltplatz im Detail aus?“, „Welche Tagesstruktur gibt es?“, „Was wollen beide Zeltdörfer zusammen machen?“ oder auch „Welche Regeln sollen gelten?“ Inhaltlich ging es unter anderem um die Aufsichtspflicht, Kindeswohlgefährdung und Sexualstrafrecht – einem Inputreferat folgten praktische Beispiele und Diskussionen.
Die Gruppe fühlte sich sehr wohl miteinander und wir hatten viel Spaß neben, während und nach dem straffen Seminarplan. In der Nacht von Freitag auf Samstag konnten wir dann unserem Flo, gemeinsam mit etwa 100 weiteren Falken, seine ganz persönliche rote Rakete zum Geburtstag in den grauen Himmel steigen lassen.

Essen - Die Gruppe machts

DAS Camp

… ist ein Höhepunkt der Kampagne „Die Gruppe macht’s!“, die die Falken 2009 auf ihrer Bundeskonferenz beschlossen haben. Vom 12.-16. Mai 2010 sollten sich viele Gruppenhelfer_innen der Falken auf dem Zeltlagerplatz Langeleben treffen und sich in Workshops über Gruppenarbeit und andere Dinge austauschen.
In Workshops wie „Ismus is muss!“ oder „Migration und Integration“ wurde diskutiert, gelernt und gelacht. Freitag Nachmittag gab es dann den Raum in Diskussionrunden über Themen wie die Einführung einer Doppelspitze oder unser Selbstverständnis mit anderen ins Gespräch zu kommen und den Verband so weiter zu entwickeln.
Damit wir mitten in der Pampa nicht auf dem Trocknen sitzen – das klingt angesichts des miserablen Wetters schon ein wenig komisch – gab es auch eine genossenschaftlich organisierte Kneipe: „Zum Roten Vogel“ wurde als gemeinsschaftliches Solidaritätsprojekt der Falken Hessen und Sachsen initiiert. Gemäß dem Motto „Saufen für Sachsen“ sollte der erzielte Gewinn unserem Landesverband zu Gute kommen, nachdem uns die Landesregierung wie vielen anderen hierzulande die Förderung nahezu zugedreht hat. Für diese Solidarität wollen wir uns nochmal recht herzlich bei den Genossinnen und Genossen aus Hessen bedanken. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Das Camp - Kneipe Zum roten Vogel

DAS Spiel

… des verlängerten Wochenendes heißt Wikingerschach, auch bekannt unter dem Namen KUBB. Hierbei werfen zwei Teams mit Stöcken nach den Klötzern der anderen. Wenn am Ende kein Klotz mehr steht, kann der König umgeholzt werden (detaillierte Spielanleitung als pdf-Datei).
Nachdem Wikingerschach im Zeltlager 2009 eher eine Randerscheinung darstellt, stilisierte es sich in Langeleben zum Mitmachmagneten: Weder Wind noch Wetter konnten uns davon abhalten die Stöcke fliegen zu lassen. Selbst weit nach Sonnenuntergang konnte ein packendes Spiel unter Flutlicht (okay es waren Taschenlampen) beobachtet werden.
Ich liege sicher nicht falsch, wenn ich sage, dass Wikingerschach im Sommer 2010 wohl der Trendsport bei den Falken Sachsen werden wird. In diesem Sinne: „Ein dreifaches Holz, Holz, Holz“.

DAS Auto

… blieb noch auf dem Parkplatz Langeleben stehen und machte erstmal gar nichts. Nachdem wir idealtypisch um die geöffnete Motorhaube standen und mit Kennerblick (zumindest sollte das so aussehen) in den Motorraum schauten, haben wir dann doch den Automobilclub unseres Vertrauens gerufen. Der stellte dann fest, dass es an einer feuchten Verteilerkappe lag, so dass der Funke der Zündkerze überall hinging – nur nicht, wo er hin sollte.

DIE Geschichte mit Supergrobi

Supergrobi

… ist so geheim, dass wir sie dir nur unter vier Augen erzählen können.

Mir bleibt zum Abschied nur zu sagen: Das war ein tolles verlängertes Wochenende, auch wenn das Wetter besch***en oder besser eine ziemliche Herausforderung darstellte.

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3 Antworten auf “Bericht: Die Gruppe macht’s – Das Camp”


  1. 1 Enrico 20. Mai 2010 um 21:27 Uhr

    Supi!! Toller Bericht

    Also vielleicht hat der Artikel ein PAAR subjektive Elemente, aber meine Meinung repräsentiert er sehr gut!!

  2. 2 Supergrobi 23. Mai 2010 um 13:27 Uhr

    Haha. Ich habe jetzt auch noch euer Wiki besetzt!

  3. 3 raven 20. September 2010 um 13:07 Uhr

    und hier das meisterwerk zur kamapgne!!! applaus&knix für baltarsar buxe:

    http://www.youtube.com/watch?v=OgMxFdXGRyI&feature=related

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