Flashmobs in ganz Sachsen

Transpi zum Flashmob

Heute waren in ganz Sachsen Flashmobs als Protest gegen den Kahlschlag in der sächsischen Jugendhilfe. Wir waren natürlich mit dabei. In Leipzig zeigten wir unser neues Transpi, seht selbst:

Flashmob gegen die Kürzungen in der sächsischen Jugendhilfe  Flashmob gegen die Kürzungen in der sächsischen Jugendhilfe  Flashmob gegen die Kürzungen in der sächsischen Jugendhilfe
(Klicken zum Großmachen.)

Hier sind noch ein paar Fotos und Videos. Unten kommt noch die Pressemitteilung vom Kinder- und Jugendring Sachsen:


Zerplatzte Zukunftschancen im ganzen Land. Landesweite Flashmobs vereinen tausende junge Menschen in Sachsen gegen die Kürzungen in der Jugendhilfe

01. März 2010, 16:16 Uhr. In vielen Städten steigen Seifenblasen als Zeichen zerplatzter Zukunftsaussichten von Kindern und Jugendlichen in den grauen Himmel über Sachsen. Die Szenerie könnte passender nicht sein. Ein eisiger Wind hilft den Seifenblasen zwar in die Luft, pfeift den Jungen und Mädchen, die für ihre Zukunft auf die Straße gegangen sind, aber mächtig um die Ohren.

Sachsen spart an seiner Jugend und das in bisher nicht da gewesenem Ausmaß und in allen Bereichen. Sei es bei den Jugendclubs in den Städten und Dörfern, den Qualifizierungs- und Unterstützungsangeboten für Ehrenamtliche der Landesverbände, den Einsatzstellen im Freiwilligendienst oder den Angeboten der freien Wohlfahrtspflege.

Der Kinder- und Jugendring Sachsen, seine Mitglieder und hier vor allem die kommunalen Stadt- und Kreisjugendringe, die zu den Flashmobs aufgerufen haben, bewerten die Aktion als positiv und als wichtiges Zeichen insbesondere von jungen Leuten, also jenen, denen die Kürzungen gelten und denen sie ihre Gegenwart trostloser macht, aber auch ihre Zukunft verbauen kann.

„Kinder- und Jugendarbeit ist kein Hobby für die fetten Jahre, sondern gemeinsame gesellschaftliche Pflicht und darüber hinaus Notwendigkeit, sofern wir denen, die in 20 oder 30 Jahren die Geschicke dieses Landes leiten sollen, die Werte und das Verantwortungsgefühl vermitteln wollen, auf das wir dann bauen.“ so André Schnabel, Vorsitzender des Kinder- und Jugendrings.

Die Flashmobs bildeten den Anfang zahlreicher Proteste gegen die Kürzungen in der Jugendhilfe, die mit dem „Schwarzen Montag“ am 08.03.2010 in Leipzig und einer Kundgebung am 10.03.2010 in Dresden vor dem Sächsischen Landtag ihre Fortsetzung finden werden.

Text: Pressemitteilung des Kinder- und Jugendrings Sachsen, Fotos: Falken Leipzig

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