„RESPECT“ – Die Hinhören-CD

Aloha ihr lieben.

ich hätte mal ne frage an euch, bezüglich der aktuellen CD-action von radio sputnik.
wer noch nix davon geHÖRT hat,
hier der link: http://www.sputnik.de/respektwoche/respekt-cd

viele namenhafte künstler sind vertreten. unter anderem auch samy deluxe, der mir persönlich vor allem durch seinen text „weck mich auf“ in erinnerung geblieben ist.

jetzt schlägt eben dieser, auf besagter cd, aber ganz seltsame töne an. nbissel nationalstolz und nbissel unreflektiert, meiner meinung nach. und vielleicht sogar ne gute vorlage für den einen oder anderen, jungen wie alten nationalisten.


aber hörts euch mal selbst an.

so. hiermit wurde das thema nun offiziel zur diskussion gestellt.
bin sehr gespannt auf eure gedanken, meinungen, kommentare usw.

herzliche grüße
J

  • email
  • Facebook
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • Add to favorites
  • Twitter
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • MySpace
  • PDF

2 Antworten auf “„RESPECT“ – Die Hinhören-CD”


  1. 1 Karl Gustav 29. Mai 2009 um 7:51 Uhr

    ja, krass, das Lied. Ich kenn‘ den Typen nicht (ich mag lieber Musik..), hab mir das grad Beides mal angehört. Das erste Lied ist mir natürlich viel, viel lieber vom Text her.

    Beim zweiten, hm.. dieses Schlussstrich-Ding unter die deutsche Geschichte und das positive Bekenntnis zu Deutschland überhaupt, dass „wir“ uns „schämen“ MÜSSTEN „nur wegen Adolf“, das ist mir zu doof. Wenn es so was wie ne Lehre aus der deutschen Geschichte gibt, dann ist es aus meiner Sicht, am besten überhaupt keinen emotionalen Bezug der Zugehörigkeit zu haben. Deutschland ist eine Verwaltungseinheit, in der Politik organisiert wird, die Grenzen dieser Einheit sind recht willkürlich gezogen wurden, nach innen wie nach außen. Jede Konstruktion eines deutschen „Volkes“, einer deutschen „Kultur“ ist willkürlich und gefährlich, weil sie zwangsläufig zur Herabwürdigung anderer führen muss.

    Ich sehe im zweiten Video aber auch, dass „Deutschland“ umdefiniert werden soll. Es macht schon einen gravierenden Unterschied, ob Deutschsein am „Blut“, der „Kultur“ oder so festgemacht wird; oder ob -wie im Lied- es das Land der Leute ist, die da „leben“ oder da „herkomm“. Die Bilder von Leuten mit den unterschiedlichsten Klamotten und Hautfarben unterstützen das noch. Den Versuch find ich prinzipiell gut.

    Dieser Versuch scheitert meiner Meinung nach aber daran, dass diese Neudefinition dann wieder an „Deutschland“ festmachen will, Worte wie „Nationalstolz“, „Liebe“ etc. fallen. Lieben tu‘ ich Menschen, kein Land! Stolz bin ich auf das, was ICH gemacht hab, kein Land! Und überhaupt, wenn wir uns positiv auf Deutschland beziehen wollen, was unterscheidet uns dann von anderen? Dass sie das nicht so toll machen/können/wollen? – schon sind wir wieder beim selben Quark.

    Auch wenn es wohl noch ne Weile auf sich warten wird: Meine Idealvorstellung einer Bezugsgröße zum Identifizieren für die Leute wäre das Menschsein. Dann können wir auch gemeinsam Dinge gestalten, weil wir als Menschen mit den anderen Menschen zusammenhalten wollen, egal wo. Weil wir als Menschen auch noch ne Weile auf diesem Planeten leben müssen. Und so weiter.

  2. 2 Kim 29. Mai 2009 um 11:20 Uhr

    auf dem sampler ist ja samy nicht der einzige, der sich in seinen songs positiv auf deutschland bezieht. da ist ja auch unsere allseits beliebte „deutschland-ist-super-band“ mia mit drauf…da zeiht die sängerin bei konzerten auch gleich mal ein schwarz-rot-goldnes kleid an, da mensch jetzt wieder stolz auf sein land ist und das ja auch zeigen müsste. außer kopfschütteln fällt mir da nichts mehr ein…

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.



Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: